Vinschgau - der sonnenverwöhnte Apfelgarten.

Cabriobild
Karte Vinschgau

Wenn Sie über Landeck/Nauders anreisen, beginnt Ihr Cabriogenuss in Südtirol gleich hinter dem Reschenpass und sobald Sie den ersten freien Blick auf das Ortlermassiv haben, ist das Vinschgau erreicht. Der Weg führt dann (ganz historisch) über die alte Römerstraße „Via Claudia Augusta“. Die nächsten ca. 80 km geht's dann schwungvoll Tal abwärts.

Viele Gegensätze weist dieses Tal der Etsch zwischen ihrer Quelle am Reschenpass und Meran auf. Im oberen Streckenabschnitt, einer Hochebene, liegt der Reschensee mit seinem berühmt gewordenen, aus dem Wasser ragenden Kirchturm.

Je mehr man in Richtung Meran an Höhe verliert, um so offensichtlicher wird, warum das Vinschgau auch das Apfeltal genannt wird. Apfelplantagen säumen links und rechts die Straße und genießen das niederschlagsärmste und sonnenverwöhnteste Klima ganz Südtirols. Diese Tatsache erhöht Ihre Chancen auf ein offenes Cabrioverdeck ganz erheblich. 

Kirchturm Graun
Der Kirchturm von St. Peter ist das einzige, was vom ehemaligen Graun noch erhalten geblieben ist. TVB Vinschgau/HHintereck
Churburg
Die Hochmittelalterliche Churburg oberhalb der Gemeinde Schluderns TVB Vinschgau/ HHintereck

Das Vinschgau vorzeitig verlassen können Sie im Örtchen Mals, um entweder in das Schweizer Münstertal zu fahren, oder vielleicht ein fahrerisches Highlight, das Stilfserjoch mit seinen anspruchsvollen Kehren, anzusteuern. Wir wollen aber auf der Route Richtung Meran bleiben, da uns das Vinschgau noch viele schöne Strecken und Sehenswertes zu bieten hat.

Viele kleinere Orte entlang der Vinschgauer Straße bieten sich für eine Cafepause oder einen kleinen Bummel an. Cabrioaktiv empfiehlt Ihnen auch die beiden Seitentäler, das Martelltal (Abzweig in Schlanders oder Latsch) und das Schnalstal (Abzweig in Naturns). In beiden Stichtälern können Sie bis zu kleinen Seen fahren.

War der Fahrtwind oben am Reschensee noch eher kühl, erwarten Sie im Talbecken erheblich mildere Temperaturen.

Höhenweg
Wandern entlang des Vinschger Höhenweg. TVB Vinschgau
Kastelbell
Das Schloss Kastelbell bei Nacht. TVB Vinschgau Hintereck

Markante Sehenswürdigkeiten: Nationalpark Stilfserjoch, Schloss Juval , Kloster Marienberg, zahlreiche historische Ortskerne (Reschen, Langtaufers, Graun, St. Valentin, Mals, Taufers, Glurns, Schluderns, Prad, Sulden, Laas, Schlanders, Martelltal, Latsch sowie Kastelbell-Tschars), sowie einige gut erhaltene Burgen.

Aktivitäten: Wandern auf Waalwegen oder Höhenwegen, beispielsweise auf dem 108 Kilometer langen Vinschger Höhenweg - Bergsteigen: eine Vielzahl von hochalpinen Touren in den Ortler oder Ötztaler Alpen - Paragliding im Skigebiet Watles (Sommerbetrieb der Lifte), oder als Paratrekking von zahlreichen, sehr gut startbaren Wandergipfeln - Mountainbiking: vielfältiges Terrain, von einfachen Touren im Tal bis zu ultimativen Herausforderungen wie der Uinaschlucht, das Madritschjoch oder dem Tarscher Pass - Langlauf: 90 Kilometer gespurte Loipen - Skifahren und Snowboarden: 7 Skigebiete, 35 Liftanlagen, 140 Kilometer Pisten - Radfahren auf einem weit verzweigten Radwegenetz. Der Etsch-Radweg folgt auf 80 Kilometern Länge der alten Römerroute Via Claudia Augusta. Es gibt zahlreiche Verleihstationen.

Gastronomie. Knödel, Speck und, wie sollte es auch anders sein, Vinschger Paarl runden die typische Küche ebenso ab, wie die saftigen Äpfel aus der Region.

In Spezialitäten – Wochen lernen Sie Köstlichkeiten vom Schwein und Wild ebenso kennen, wie Gerichte mit Äpfeln, Marillen oder Spargel, die von vielen Gasthöfen und Restaurants angeboten werden. Auch das Törggelen mit Kastanien und Schlachtplatte wird mit passenden Weinen im Herbst im Vinschgau auf die Speisenkarte geschrieben.

Weitere Informationen: Tourismusverband Vinschgau, Kapuzinerstraße 10, 39028 Schlanders, Telefon: (0039) 0473 62 04 80 Internet: www.vinschgau-suedtirol.info