Mountainbike & Radfahren - Auszeit auf 2 Rädern.

Fahrrad und Mountainbike
Es muss nicht der Giro D‘Italia sein. Auch mit wenig Muskelkraft kann man sich in Südtirol auf zwei Rädern fortbewegen. Dafür sorgen beispielsweise familientaugliche Radwege in den Tälern. Und es gibt kaum ein erhebenderes Gefühl, als mit dem Mountainbike über eine Hochalm zu radeln.
Rad und Bahn

Für Genussfahrer. Der Name Talradweg verrät es schon: Hier kommen Sie ganz ohne Steigung aus. Ein top Betätigungsfeld haben Sie von Glurns im Vinschgau über Meran und Bozen. Insgesamt 130 Kilometer schlängelt sich der Etsch-Radweg in den Westen Südtirols. Die Straßen und Wege entlang des Flusses sind bestens präpariert, die Steigungen gering und Wiesen mit Obstbaumbewuchs sorgen für ein perfektes Naturerlebnis. Die einzelnen Abschnitte können in Tagesetappen zurückgelegt werden. Im Vinschgau gilt außerdem die EventCard. Die beinhaltet eine Tagesfahrt mit der Vinschgerbahn, die zwischen Meran und Mals verkehrt. Dazu erhält man an sechs Bahnhöfen (siehe Internet) ein Leihfahrrad samt Sturzhelm. Der Spaß kostet für Erwachsene 14 Euro am Tag, Kinder unter sechs zahlen 5 Euro, bis 16 Jahre 7 Euro. Bildinfo: Die Vinschger Bahn bringt Radfahrer von Meran bis nach Mals, wo sie auf alten Römerstraßen, Auen und Wiesen locker zurück radeln können. SMG-Helmuth Rier

Mountainbike

Mountainbike. Wer sich ins Gelände wagen will, der hat auf den zahlreichen Geländetrails ausgiebig die Möglichkeit dazu. Die Schwierigkeitsgrade sind dabei so unterschiedlich, wie Natur und Landschaft vielfältig sind. Ein mittelschwerer Trail führt z. B. in rund vier Stunden von Toblach aus über die Lachwiesenhütte, die Silvesteralm nach Wahlen und zurück nach Toblach. Sie legen 16 Kilometer und 550 Höhenmeter im zauerhaften Hochpustertal zurück. Wer sich nicht alleine an eine Tour heranwagen will, für den gibt es auch professionelle Guides, die Gruppen in verschiedenen Leistungsgruppen führen. Bildinfo: Das Mountain-Bike-Gebiet um Rosengarten-Latemar bietet zwischen Bozen (300 m) und dem Schlern (2.550 m) unzählige Forstwege, Waldwege und Single-Trails. SMG-Laurin Moser

Elektrofahrrad. Eine bequeme Alternative zum anstrengenden Strampeln. Ein kleiner Motor hilft Ihnen, in die Pedale zu treten. Damit werden auch steilere Bergstücke zum einfachen Vergnügen. Elektrofahrräder können Sie in einigen Hotels und an Verleihstationen in den Südtiroler Orten mieten. Eine schöne Tour startet und endet in Welschnofen. Zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, ein fantastischer Panoramablick auf das Dorf und der Karersee liegen auf der Route (reine Fahrzeit: rund eine Stunde).

Bergtour

Bergtouren. Eine Bergtour mit dem Rennrad ist sicher die Königsdisziplin. Die Dolomiten sind hier ein ideales Betätigungsfeld. Steigungen bis zwölf Prozent und darüber sind auf den Pass-Straßen nicht ungewöhnlich. Die Rundtour von Canazei über den San Pellegrino Pass und den Fedaia Pass ist 91 km lang und hat an einigen Stellen Steigungen von bis zu 16 Prozent. Sehr gute Fitness und viel Übung sind notwendig, um solche Strecken zu meistern. Bildinfo: Wenn der Morgennebel vom Tal aufsteigt, haben so manche Mountainbiker schon einige Höhenmeter. SMG-Laurin Moser

GPS-Touren. Immer beliebter wird die Routenplanung und die Durchführung mit GPS-Empfängern. In das kleine Gerät, das am Lenkrad befestigt wird, wird die Route eingegeben und schon zeigt Ihnen der Satellit den richtigen Weg. Somit bleibt während der Fahrt mehr Zeit, sich auf die einmalige landschaftliche Vielfalt zu konzentrieren.

So fahren Sie gut und sicher. Wenn Sie folgende Tipps beachten, wird Ihr Ausflug zum ungetrübten Erlebnis: Setzen Sie auch bei leichten Radtouren immer einen Helm auf. Der schützt Ihren Kopf nicht nur bei Stürzen, sondern auch vor zu hoher Sonneneinstrahlung.

Überschätzen Sie Ihr Können nicht. Angemessene Geschwindigkeit ist ebenso wichtig, wie frühzeitiges Bremsen. Auch sollten Sie passende, bequeme Kleidung tragen.

Weil der Körper während der Tour viel Flüssigkeit verliert: Trinken nicht vergessen. Verdünnte Obstsäfte und Mineralwasser eignen sich am Besten. - Denken Sie daran, regelmäßige Pausen zu machen. Ihr Körper dankt es Ihnen.